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Christsein und Valentinstag

Valentinstag ist der Tag der Verliebten oder der Tag der Romantik. Überall werden Blumen verschenkt, Karten geschrieben und Liebeserklärungen gemacht. Aber was machen wir Christen mit so einem Tag? Nun, wir können ihn einfach ignorieren, oder aber auch nutzen um über wahre Liebe nachzudenken.  Hintergrund: Der Valentinstag geht eigentlich auf ein heidnisch-römisches Fest namens „Lupercalia“ zurück. Dieser Name ist abgeleitet vom lateinischen „Lupus“, was „Wolf“ bedeutet. Es war ein unmoralisches Fruchtbarkeitsfest, gefeiert von den Römern zur Ehre der Gottheit „Lupa“, die Wölfin welche die Waisenkinder Romulus und Remus großgezogen haben, die Gründer von Rom. Die katholische Kirche machte aus diesem heidnischen Fest  im 5. Jahrhundert unter Papst Gelasius I. schliesslich einen kirchlichen Feiertag. Es wurde zur Feier eines Heiligen „Sankt Valentin“. Eine Legende besagt, dass Valentin ein Priester im 3. Jahrhundert in Rom war. Der Kaiser verbot in d...

Aber die Bibel sagt doch nichts über formale Mitgliedschaft in einer Gemeinde, oder?

Diese Formulierung hört sich zwar sehr fromm, ist aber nicht wahr. Es gibt mindestens vier biblische Gründe, warum eine Gemeinde eine formale Gemeindemitgliedschaft praktizieren sollte. Unter formal verstehe ich  „die äußere Form, die Anlage o. Ä. von etwas betreffend, auf ihr beruhend, zu ihr gehörend.“ (1) Die „formale“ Gemeindemitgliedschaft bedeutet also, dass eine lokale Gemeinde eine bestimmte Anzahl Mitglieder hat, die sich verpflichtend als zu dieser Gemeinde gehörend verstehen. Es ist eine identifizierbare Anzahl von Menschen die Mitglieder der Gemeinde sind. Einfach gesagt, man weiss wer „dazu“ gehört, und wer nicht! Lass mich dir aber lieber Leser die vier Gründe geben, warum ich glaube, dass das auch biblisch ist.  1. Die Existenz einer Gemeindeleitung  Der erste Grund warum es auch im zu neutestamentlichen Zeiten eine formale Gemeindemitgliedschaft gab, ist die Existenz einer formalen Gemeindeleitung. Über jede lokale Gemeinde wurde eine forma...

Das iPad im Gottesdienst

Manche ältere Menschen mag es verwirren, stören oder gar ärgern, dass man immer mehr Leute in der Gemeinde am Sonntagmorgen mit iPads oder anderen Tablet Computern dasitzen sieht. Nun ich möchte mich hier nicht grundsätzlich gegen das altbewährte Notizbuch und Kugelschreiber aussprechen, aber ich bin doch persönlich ein begeisterter Nutzer eines solchen Geräts im Gottesdienst. Ich bin mir durchaus bewusst, dass die Nutzung eines solchen Geräts Gefahren birgt, auf die ich vielleicht in einem anderen Post eingehen werde. Heute möchte ich euch die Vorteile einer Nutzung des iPads im Gottesdienst nahe bringen.  1. Mehr als nur Notizen Einmal mehr möchte ich darauf hinweisen, dass es gut ist sich während der Predigt Notizen zu machen. Man sollte sich wichtige Anwendungen, die Punkte die der Prediger macht oder auch neu Gelerntes notieren um es später wieder anschauen zu können. Das, und vieles mehr mache ich mit meinem iPad während der Predigt. Ich benutze dazu oft einfach die ...

Trost für ein neues Jahr!

„Gesundes neues Jahr“, wünschen wir einander. Aber was wird das neue Jahr bringen? Was gibt es denn so hoffnungsvolles an diesem neuen Jahr? Menschlich gesehen gibt es da nicht viel. Gerade wenn wir an die Terroranschläge in Berlin denken. Aber wenn wir auf unseren Gott schauen, dann haben wir allen Grund hoffnungsvoll und getröstet in die Zukunft zu blicken. Im Propheten Jesaja finden wir in den Kapiteln 40-48 eine ausführliche Beschreibung von Gottes Eigenschaften, und wie diese sich als Trost und Hoffnung für sein Volk auswirken. Die Prophezeiungen in den Kapiteln 1-39 kündigten an, dass das Bundesvolk aufgrund seines Ungehorsams bald in die babylonische Gefangenschaft gehen müsste. In den Tagen Hiskias redete der Prophet Jesaja folgendes: Siehe, es kommt die Zeit, da alles, was in deinem Haus ist und was deine Väter bis zu diesem Tag gesammelt haben, nach Babel weggebracht werden wird; es wird nichts übrig bleiben! spricht der Herr. (Jesaja 39,5-6) Aber es sollte auch einmal wie...

Warum lässt Gott so etwas zu?

Nach den Terroranschlägen in Zürich und Berlin wird es nicht lange dauern, bis die Menschen wieder damit anfangen zu fragen: „Warum lässt Gott das zu?“ Oder auch: „Wenn es einen liebenden Gott gibt, warum hat er diese schrecklichen Verbrechen nicht gestoppt?“ Das Problem ist, dass diese Fragen völlig falsch gestellt sind. Man setzt Gott auf die Anklagebank, anstatt den Menschen. Man müsste fragen, warum der Mensch zu so etwas fähig ist. Aber anstatt Gott anzuklagen, sollten wir lieber sein Wort befragen und schauen was uns solche Ereignisse lehren.   1. Es zeigt die Verdorbenheit der Menschen Der Mensch ist seid dem Sündenfall im Garten Eden verdorben. Als die ersten Menschen sündigten, fielen sie in einen Zustand des geistlichen Todes, einer Trennung und Entfremdung von Gott, die sich auf alle Nachkommen Adams vererbte. Als aber der Herr sah, dass die Bosheit des Menschen sehr groß war auf der Erde und alles Trachten der Gedanken seines Herzens allezeit nur böse, da reute...

„Hallo, hier spricht dein Smartphone…“

  „Ich bin begeistert, dass du dich für mich entschieden hast. Ich bin ein sehr wertvolles effektives Werkzeug der Kommunikation in deiner Hand. Aber sei gewarnt, entgegen der landläufigen Meinung, alles sei neutral, liegt tief in mir eine Botschaft verborgen die du verstehen musst bevor du mich nutzt. Ich habe das Potential in mir nicht nur deine Umgebung, sondern auch dein gesamtes Denken zu beeinflussen wenn du nicht vorsichtig bist.  Du musst verstehen, dass ich zu einem bestimmten Zweck erschaffen wurde. Der Ursprung meines Daseins wird dir zeigen, welche Botschaft in mir verborgen liegt. Die ersten Mobiltelefone wurden entwickelt, um Geschäftsleute nicht nur in ihrem Büro, sondern überall und zu jeder Tages - und Nachtzeit erreichbar zu machen. Sie sollten jederzeit in ihrer Arbeit, Freizeit oder Privatleben unterbrochen werden können, damit sie sofort zur Verfügung standen.  Nun, ich, das Smartphone, bin da nicht anders. Nur ist es so, dass ich noch me...

Luxussünden unserer Zeit Teil 2

Wir haben beim letzten Mal damit begonnen, die „Luxussünden“ unserer Zeit zu betrachten, und wie wir in eine „Spirale“ gezogen werden können die immer weiter nach unten ins „Loch“ führen kann. Wie können wir aber dem Dilemma entfliehen? Was sind die biblischen Schritte aus dieser Problematik der Faulheit, Disziplinlosigkeit und Undankbarkeit? Entsprechend der Spirale „nach unten“ gibt es nun auch eine „nach oben“ zurück zur Gottesfurcht, Gehorsam und Heiligung. An dieser Stelle muss natürlich betont werden, dass das nur geht, wenn du ein wiedergeborener Christ bist. Ansonsten musst du erst Buße tun über deine Sünde und umkehren. Du musst erst an Jesus Christus, den Sohn Gottes glauben, dass er gekommen ist um am Kreuz für unsere Sünde zu sterben, damit jeder der an ihn glaubt ewiges Leben empfangen kann. Wenn du nun ein Gläubiger bist, dann hat Gott dir den Heiligen Geist in dein Inneres gegeben, so dass du die unten genannten Schritte in Seiner Kraft gehen kannst. Also hier sind fü...