Direkt zum Hauptbereich

Acht Merkmale einer gesunden Gemeinde (Einleitung)

Was ist eine gesunde Gemeinde? Viele fragen sich heute was eine Gemeinde alles für Eigenschaften haben muss, dass sie als "gesund" betitelt werden kann. Der Apostel Paulus beschreibt im ersten Brief an die Thessalonicher eine solche Gemeinde. Wir wollen uns nun hier in den nächsten Wochen die Merkmale die er bei dieser Gemeinde sieht und lobt herausstreichen.  Paulus schreibt seinen Brief an eine relativ junge aber vorbildliche Gemeinde. Deshalb ist sein Dankgebet in den ersten 10 Versen des Briefes eine Lobeshymne an diese jungen Gläubigen. Die Hauptaussage finden wir in Vers 2, "Wir danken Gott allezeit für euch alle, wenn wir euch erwähnen in unseren Gebeten..." welche dann in den Versen 3-10 weiter beschrieben wird.

Die Hauptaussage wird durch das Verb „wir geben Dank“ (Εὐχαριστοῦμεν) ausgedrückt. Dieses Verb wird von drei sogenannten „Partzipialen Modifikatoren“ weiter beschrieben. "In welcher Art und Weise geben wir Dank". In der Schlachter 2000 wird dies mit dem Wort "indem" (v.3) angedeutet. Partizipien sind verbale Adjektive. Sie drücken eine Handlung aus welche auch gleichzeitig Eigenschaften beschreiben. Man könnte den gesamten Abschnitt (möglichst wörtlich aus dem Griechischen) also in folgender Art und Weise darstellen:

Wir geben Dank
   - erwähnend... in unseren Gebeten (v.2b)
   - unablässig gedenkend... eurer Werke , Liebe etc... (v.3)
   - wissend ... eurer Erwählung... und was danach folgt in den versen 4-10

So kann man deutlich erkennen wie der gesamte Abschnitt von 3-10 zusammengehört.  In den nächsten Wochen wollen wir uns aber nun gemeinsam anschauen, wofür Paulus den erwähnend, gedenkend und wissend dankt. Dabei beschreibt er für uns ein Porträt einer gesunden Gemeinde. 

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Ratschläge an Singles Teil 1

Du bist alleinstehend und möchtest gerne heiraten. Was solltest du tun? Solltest du wie vergiftet nach einem Partner suchen? Im Internet auf „Verkupplungs-Seiten“ gehen? Auf keinen Fall! Hier sind neun biblische Ratschläge was du in dieser Situation tun kannst.  1. Heirate nicht um jeden Preis  Alle Wege eines Mannes sind rein in seinen Augen, aber der Herr wägt die Geister. (Sprüche 16,2)  Auch Unkenntnis der Seele ist nicht gut; und wer mit den Füßen hastig ist, tritt fehl. (Sprüche 19,2) Überstürzte und schnelle Entscheidungen können in der Katastrophe enden. Heirate nicht schnell und blind. Es wird sehr schwierig wenn wir die berühmte „Rosa Brille“ aufgesetzt haben, vernünftige Entscheidungen zu treffen. Heirate auf keinen Fall einen Ungläubigen (2.Kor.6,14), aber auch keinen ungeistlichen oder unreifen Gläubigen. Wenn das so ist, braucht er oder sie noch etwas Zeit um zu wachsen.  Es mag der falsche Partner sein vor deiner Hochzeit, aber wenn du ihn o...

Luxussünden unserer Zeit Teil 2

Wir haben beim letzten Mal damit begonnen, die „Luxussünden“ unserer Zeit zu betrachten, und wie wir in eine „Spirale“ gezogen werden können die immer weiter nach unten ins „Loch“ führen kann. Wie können wir aber dem Dilemma entfliehen? Was sind die biblischen Schritte aus dieser Problematik der Faulheit, Disziplinlosigkeit und Undankbarkeit? Entsprechend der Spirale „nach unten“ gibt es nun auch eine „nach oben“ zurück zur Gottesfurcht, Gehorsam und Heiligung. An dieser Stelle muss natürlich betont werden, dass das nur geht, wenn du ein wiedergeborener Christ bist. Ansonsten musst du erst Buße tun über deine Sünde und umkehren. Du musst erst an Jesus Christus, den Sohn Gottes glauben, dass er gekommen ist um am Kreuz für unsere Sünde zu sterben, damit jeder der an ihn glaubt ewiges Leben empfangen kann. Wenn du nun ein Gläubiger bist, dann hat Gott dir den Heiligen Geist in dein Inneres gegeben, so dass du die unten genannten Schritte in Seiner Kraft gehen kannst. Also hier sind fü...

Wer die Wahl hat, hat die Qual

Unter Christen, vor allem auch unter Jugendlichen in christlichen Kreisen, wird immer wieder die Frage heiss diskutiert, wie man denn nun seinen Partner fürs Leben finden kann. Worauf muss ich achten? Was gibt es für mögliche Stolpersteine und Fallen vor denen ich mich hüten sollte? Wie kann hier in Gottesfurcht und Weisheit gehandelt werden? Es muss beachtet werden, dass die Bibel in einer Zeit geschrieben wurde, in der es oft nicht möglich war einen Partner selbst zu wählen. Die Ehen wurden arrangiert. Männer "nahmen" sich Frauen, oder die Eltern entschieden welche Frau sie dem Sohn geben würden (1.Mose 21,21; 38,6; 5.Mose 24,1; 25,5-10; Richter 14,7-8; 1.Korinther 7,1). In manchen Fällen durfte die Frau auch mitreden, beispielsweise im Fall von Rebekka (1.Mo.24,8) aber oft hatte die Frau keine große Wahl. Im antiken Israel, sowie auch in der Griechisch-Römischen Kultur des ersten Jahrhunderts, gab es keine "Gleichberechtigung" so wie wir das heute kennen. ...